Erziehende Erwachsene in Bildungseinrichtungen, Verantwortliche für Recruiting, für Personalentwicklung, für Ausbildung in Betrieben, und nicht zuletzt Eltern, die mit sogenannten „schwierigen“ Kindern, ggf. auch mit psychisch beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen zu tun haben, können in herausfordernde Situationen geraten.

Häufig treten diese Situationen spontan auf, nicht selten sind die Abläufe stark emotional gefärbt, fast immer führen sie zu Verletzungen oder schweren Auseinandersetzungen.

Dann bietet SSP Beratung auf Wunsch „erste Hilfe“. Denkbar einfach: Sie rufen an unter 069 – 661 233 65 oder unter 0157 – 86 29 46 00. Sie führen ein erstes Telefonat und beschreiben Ihre Situation. Gemeinsam mit uns stellen Sie fest, ob ein Telefongespräch schon ausreichende Anregungen bietet, oder ob ein Kontakt fortgesetzt werden soll.

In aller Regel folgen weitere telefonische Kontakte, wenn Sie erforderlich sind. Oder auch eine persönliche Begegnung. Ziel der „Ersten Hilfe“ ist, Ihnen erste Anregungen zum Umgang mit Ihrer Situation zu bieten, und wenn nötig weitere Schritte einzuleiten. – Siehe die „Zweite Hilfe“ in der Navigation.

Vielleicht probieren Sie einmal folgendes:

Dieses leistungsfähige Tool („Anleitung“) zum Umgang mit schwierigen Situationen verdanke ich in der Grundstruktur den Kolleginnen Leyla Elsuni und Eva Lopez vom Autismus-Therapie- und Forschungszentrum / Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Frankfurt am Main bei einer gehaltvollen Fortbildung und habe diese an meine eigene Herangehensweise angepasst.

Offensichtlich ist die „Hilfreiche Frage 3“ in diesem Dokument die schwierigste: ich frage NICHT, warum ein Kind, ein Jugendlicher sich „schon wieder“ so oder so verhält. Ich gehe vielmehr davon aus, dass das Kind, der Jugendliche mir durch sein Verhalten zeigt, dass es ihm in einer bestimmten angespannten Situation nicht so gut geht. Und denke darüber nach, welche Möglichkeiten ich habe, ihm zu helfen, die Schwierigkeiten zu überwinden, die die Situation ihm offensichtlich / wahrscheinlich bereitet.

EINE Möglichkeit haben Sie übrigens immer: was auch geschieht, Sie behalten die Ruhe und tragen dazu bei, die Situation „herunterzufahren“, zu deeskalieren. Erziehung ist in aufgeregten Situationen ohnehin nicht möglich, sie folgt später.